Bemerkenswert

Goldkap im Divan Verlag

Arne Jakobson ist zurück in Nordnorwegen und ermittelt wieder für Tromsø Politi.
Und er hat einen ziemlich vertrackten Fall zu lösen: es gibt keine Zeugen, keine Spuren, kein Motiv und nicht einmal einen Tatort – nur eine Leiche. Immerhin muss Arne diesmal nicht an Bord eines Schiffes gehen, sondern kann an Land bleiben. Er wird also, anders als in Mordkap, nicht seekrank. Stattdessen muss er tief in die Geschichte eintauchen, was ihm eigentlich auch nicht so behagt, aber er bekommt dabei wenigstens überaus angenehme Gesellschaft …

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Ein unterirdischer Tatort

Einer der Tatorte in Goldkap: die riesige, unterirdische Parkgarage in Tromsø.


Tromsø liegt auf der Insel Tromsøya, die fast auf ganzer Länge von einem Hügel durchzogen wird, der in den 60er-Jahren für einen riesigen Luftschutzbunker ausgehöhlt wurde. Kilometerlange Gänge und Hallen wurden dafür in das Gestein gebohrt und gesprengt. Nach dem Ende des Kalten Kriegs wurde der Bunker in eine weitläufig unterirdische Parkgarage verwandelt: Der „Par­kerings­tunnel“ kann heute rund 900 Fahrzeuge aufnehmen. Es ist ein weit verzweigtes Höhlensystem mit mehreren Zufahrten.

Da in Tromsø auf den Straßen kaum Parklätze zu finden sind, und da das Parken auf den wenigen ausgewiesen öffentlichen Parkflächen landesüblich teuer ist, ist der Parkerings­tunnel bei Einheimischen wie bei Touristen überaus beliebt.

Außerdem ist der Parkerings­tunnel gut beleuchtet, sauber und trocken – und wenn nicht gerade Schauplatz eines Krimis ist, ist er auch sehr sicher.

 

E-Book bereits verfügbar

Darauf hat mich nun ein (erster?) Leser aufmerksam gemacht: das E-Book ist bereits seit Anfang letzter Woche  verfügbar.

Da E-Book kostet mit 8,99 € etwas mehr als die Hälfte der Druckversion –  m. E. ein angemessener Preisabstand. Ich staune immer wieder, wenn Bücher z.B. als Print 24 € und als E-Book 22 € kosten. Demnach kann man für nur 2 € ein Buch drucken und ausliefern?  Eine merkwürdige Art der Quersubventionierung.

Ein paar Worte über Gold

In Goldkap geht es – unter anderem – natürlich um Gold. Deshalb hier ein paar Worte über Gold.
Was sagt (im Buch) der Polizeichef von Tromsø?

Rasmus rieb sich die linke Backe und verzog missmutig das Gesicht. Dann lehnte er sich in seinem Sessel weit zurück. „Eine Tonne Gold? Nazi-Gold? Drüben in Spåkenes?“ Er schüttelte den Kopf. „Liegt es am Wetter? Seid ihr deswegen alle verrückt geworden? Was kommt als Nächstes? Marsmenschen? Zombies?“

Und was meint (im wirklichen Leben) die Deutsche Bundesbank?

„Gold ist ein Vertrauensanker für die Werthaltigkeit unserer Bilanz.“
Dr. Jens Weidmann, Präsident der Deutschen Bundesbank

Die Norges Bank, die norwegische Zentralbank, sieht das ein wenig anders. Sie hat (ebenfalls im wirklichen Leben) Anfang 2004 ihre kompletten Goldreserven – etwas mehr als 33 Tonnen – verkauft.

Im Buch sorgt das für erheblichen Ärger …

Quelle: Deutsche Bundesbank ©